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Blog

2019-03-01

Animal Hording: Deutscher Tierschutzbund veröffentlicht alarmierende Daten

Animal Hording, das krankhafte Sammeln von Tieren stellt ein bundesweites Problem dar. Seit einigen Jahren werden tendenziell immer mehr Fälle bekannt, wie eine Datenauswertung des Deutschen Tierschutzbundes zeigt. Davon sind nicht nur die Tiere selbst betroffen, die unter desaströsen Bedingungen gehalten werden. Auch die Tierheime haben mit der hohen Anzahl und der Behandlung der verwahrlosten Tiere personell und finanziell zu kämpfen. 

"Viele der gehorteten Tiere leben über lange Zeit in untragbaren hygienischen und nicht artgerechten Haltungsbedingungen; sie werden weder medizinisch versorgt, noch richtig ernährt“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Die Tiere pflanzen sich unkontrolliert fort, sodass bei einer Beschlagnahmung viele, meist kranke Tiere vorgefunden werden, was in der Folge auch für die Tierheime eine enorme Belastung darstellt.“ Seit Erfassung der Fallzahlen im Jahr 2012 waren laut Deutschem Tierschutzbund mindestens 17.055 Tiere betroffen. Pro Fall ging es dabei um fünf bis maximal 1000 Tiere. Im Durchschnitt wurden pro Fall 76 Tiere gehortet, in den meisten Fällen Katzen, gefolgt von Hunden und kleinen Heimtieren, insbesondere Kaninchen. Während die Gesamtzahl der gehorteten Tiere zwischen 2012 und 2015 bei über 9000 Tieren lag, wurden zwischen 2016 und Mitte 2018 bereits über 7500 betroffene Tiere gezählt. 

Dennoch sei aus diesen Zahlen nicht zwingend eine Zunahme von Animal Hording abzuleiten, so der Deutsche Tierschutzbund. Möglicherweise könnte auch ein verbesserter Vollzug verbunden mit häufigerer Berichterstattung in den Medien für mehr Sensibilisierung des Umfelds gesorgt haben, so dass Verdachtsfälle häufiger als früher bei der Polizei und Veterinärbehörden gemeldet würden. 

2019-01-29

Tausche Mann gegen Hund!

Als ob wir das nicht schon geahnt hätten:  Frauen schlafen mit Hund im Bett besser als mit einem Mann! Eine Studie am Canisius College in New York hat knapp 1000 Frauen untersucht, von denen 55 Prozent ihr Schlafzimmer mit einem Hund teilten, 31 Prozent mit einer Katze und 57 Prozent zusätzlich mit einem Menschen.

Das Ergebnis: Frauen, die alleine mit ihrem Hund schliefen, hatten die beste Schlafqualität. Die Frauen berichteten, dass sie sich durch den Hund weniger gestört fühlen als durch einen menschlichen Bettgenossen. Gleichzeitig vermittelte der Vierbeiner ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Außerdem wiesen die Frauen mit Hund auf dem Kissen regelmäßigere Schlafenszeiten auf: Sie gingen früher zu Bett und standen früher auf. Frauen mit Katzen im Schlafzimmer, so das Ergebnis der Studie, fühlten sich im Übrigen von ihren Tieren genauso gestört wie von Menschen. Und auch beim Thema Schutz und Geborgenheit konnten die Miezen den Hunden nicht das Wasser reichen. 

2018-12-30

Hunde im Silvesterstress

Insbesondere für Hunde stellen die Tage um Silvester eine außergewöhnliche Stresssituation dar, die für den ein oder anderen Vierbeiner sogar tödlich endet. Nicht nur die Lautstärke der Knaller und Böller setzt den Hunden extrem zu, da ihr Gehör ein weitaus größeres Frequenzspektrum wahrnimmt. Auch die Lichtblitze und der Schwefelgeruch sind für Hunde nicht einzuordnen und sorgen für Panik und Stressreaktionen.

Hundetrainerin Anja Petrick hat in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk einige wertvolle Tipps gegeben, wie sich die Neujahrsnacht für Vierbeiner möglichst erträglich gestalten lässt. Ihr wichtigster Appell: An und um Silvester, die Hunde nie freilaufen lassen, sondern immer an der Leine gesichert spazieren führen. Ein in der Nähe explodierender Knaller genügt, dass ein Hund panikartig die Flucht ergreift. Allein fast 800 vermisst gemeldete Hunde über Tasso letztes Jahr verdeutlichen, wie dramatisch sich die Situation entwickeln kann. Über die Hälfte dieser Hunde, schätzt Anja Petrick, kommt nicht mehr nach Hause zurück, werden nicht mehr gefunden oder überfahren.  

Für zu Hause gilt: Dem Hund Rückzugsmöglichkeiten in Räumen schaffen, die von dem Lärm weniger betroffen sind, wie Badezimmer oder Keller. In den Wohnräumen Fenster schließen, Jalousien runter und z.B. Musik oder Fernseher anmachen, um die äußere Geräuschkulisse in den Hintergrund zu drängen.

Für Entspannung sorgt zudem das Kauen von Leckerlis oder Knochen, so Expertin Petrick. Auch Schnüffelspiele können dafür sorgen, dass der Hund abgelenkt und anderweitig gefordert ist. Und gaaaanz wichtig natürlich: Nie alleine lassen! In diesem Sinne wünschen wir allen Tierfreunden einen guten und hoffentlich leisen Rutsch! 

2018-12-05

Alle Jahre wieder: Tiere unterm Weihnachtsbaum

Egal ob Kätzchen, Hundewelpen oder Meerschweinchen: Auf der weihnachtlichen Wunschliste vieler Kinder steht ein Haustier ganz weit oben. Für die Tierschutzvereine allerdings ein jährlich wiederkehrender Albtraum, der nur noch durch die Ferienzeiten übertroffen wird.

Die Entscheidung für ein Haustier ist ein Prozess, für den man sich sehr viel Zeit nehmen sollte um ausführlich Informationen zu sammeln und sich mit anderen Tierhaltern auszutauschen. Selbst kleine Tierchen wie Hamster oder Wellensittiche sind keine Selbstläufer, sondern müssen regelmäßig gefüttert und gepflegt werden, brauchen saubere Gehege und Käfige.

Und auch die Begeisterung der Kleinen hat in der Regel eine kurze Halbwertszeit, wie schon viele Familien erfahren mussten: Am Ende bleibt die Versorgung des heißersehnten Haustieres fast immer an den Eltern – und hier meist der Mutter - hängen.  

Sollte die Anschaffung eines tierischen Mitbewohners nach reiflicher Überlegung tatsächlich am Heilig Abend als Weihnachtsüberraschung ihren Anfang nehmen: Rechtzeitig bei www.haustiertausch.com anmelden und Nachbarn und Freunde kennenlernen, die bei Urlauben, Krankheit und sonstigen Abwesenheiten auch mal einspringen können!