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2017-12-11

Alle Jahre wieder: Warum Schokolade Gift für Hund und Katze ist

Die Weihnachtszeit ist schon für uns Menschen eine Zeit, die uns durch die ständige Präsenz von Keksen, Lebkuchen und Spekulatius jede Menge Disziplin abverlangt. Aber auch unsere Vierbeiner nehmen die Verführung wahr, die von einem gefüllten Plätzchenteller in Sofahöhe ausgeht.

Doch was sich bei uns im Worst Case auf der Waage und dem Verlust der Bikinifigur niederschlägt, kann für unsere Fellnasen wesentlich ernsthaftere Konsequenzen haben, die bis hin zu einer tödlichen Vergiftung reichen. Nur wenige Lebensmittel sind für Naschkatzen & Co tatsächlich geeignet.

Der Kakaoanteil in Schokolade enthält Theobromin. Während der Mensch ein Enzym besitzt, das Theobromin schnell abbaut, bleibt es im Hundekörper längere Zeit erhalten und kann zu Vergiftungserscheinungen führen. Die Folgen sind Erbrechen, Durchfall und Krampfanfälle bis hin zum Atemstillstand. Bei Katzen oder einem 24 kg Hund kann eine Tafel Schokolade bereits tödlich sein! Grundsätzlich gilt: Je höher der Kakaoanteil, desto schlimmer für das Tier.

Weintrauben und Rosinen sind für Hunde und Katzen ebenfalls tabu, da sie schwere Nierenschäden hervorrufen können. Und auch die in der Weihnachtszeit beliebten Nüsse sollten nicht in Reichweite eures Lieblings aufbewahrt werden.

Also: Alles Naschwerk unerreichbar verstauen und – ungleich schwieriger- dem traurigen, bettelnden Blick eures Vierbeiners widerstehen.