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Blog

2018-12-30

Hunde im Silvesterstress

Insbesondere für Hunde stellen die Tage um Silvester eine außergewöhnliche Stresssituation dar, die für den ein oder anderen Vierbeiner sogar tödlich endet. Nicht nur die Lautstärke der Knaller und Böller setzt den Hunden extrem zu, da ihr Gehör ein weitaus größeres Frequenzspektrum wahrnimmt. Auch die Lichtblitze und der Schwefelgeruch sind für Hunde nicht einzuordnen und sorgen für Panik und Stressreaktionen.

Hundetrainerin Anja Petrick hat in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk einige wertvolle Tipps gegeben, wie sich die Neujahrsnacht für Vierbeiner möglichst erträglich gestalten lässt. Ihr wichtigster Appell: An und um Silvester, die Hunde nie freilaufen lassen, sondern immer an der Leine gesichert spazieren führen. Ein in der Nähe explodierender Knaller genügt, dass ein Hund panikartig die Flucht ergreift. Allein fast 800 vermisst gemeldete Hunde über Tasso letztes Jahr verdeutlichen, wie dramatisch sich die Situation entwickeln kann. Über die Hälfte dieser Hunde, schätzt Anja Petrick, kommt nicht mehr nach Hause zurück, werden nicht mehr gefunden oder überfahren.  

Für zu Hause gilt: Dem Hund Rückzugsmöglichkeiten in Räumen schaffen, die von dem Lärm weniger betroffen sind, wie Badezimmer oder Keller. In den Wohnräumen Fenster schließen, Jalousien runter und z.B. Musik oder Fernseher anmachen, um die äußere Geräuschkulisse in den Hintergrund zu drängen.

Für Entspannung sorgt zudem das Kauen von Leckerlis oder Knochen, so Expertin Petrick. Auch Schnüffelspiele können dafür sorgen, dass der Hund abgelenkt und anderweitig gefordert ist. Und gaaaanz wichtig natürlich: Nie alleine lassen! In diesem Sinne wünschen wir allen Tierfreunden einen guten und hoffentlich leisen Rutsch! 

2018-12-05

Alle Jahre wieder: Tiere unterm Weihnachtsbaum

Egal ob Kätzchen, Hundewelpen oder Meerschweinchen: Auf der weihnachtlichen Wunschliste vieler Kinder steht ein Haustier ganz weit oben. Für die Tierschutzvereine allerdings ein jährlich wiederkehrender Albtraum, der nur noch durch die Ferienzeiten übertroffen wird.

Die Entscheidung für ein Haustier ist ein Prozess, für den man sich sehr viel Zeit nehmen sollte um ausführlich Informationen zu sammeln und sich mit anderen Tierhaltern auszutauschen. Selbst kleine Tierchen wie Hamster oder Wellensittiche sind keine Selbstläufer, sondern müssen regelmäßig gefüttert und gepflegt werden, brauchen saubere Gehege und Käfige.

Und auch die Begeisterung der Kleinen hat in der Regel eine kurze Halbwertszeit, wie schon viele Familien erfahren mussten: Am Ende bleibt die Versorgung des heißersehnten Haustieres fast immer an den Eltern – und hier meist der Mutter - hängen.  

Sollte die Anschaffung eines tierischen Mitbewohners nach reiflicher Überlegung tatsächlich am Heilig Abend als Weihnachtsüberraschung ihren Anfang nehmen: Rechtzeitig bei www.haustiertausch.com anmelden und Nachbarn und Freunde kennenlernen, die bei Urlauben, Krankheit und sonstigen Abwesenheiten auch mal einspringen können!