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Blog

2018-02-28

So kommen Hundepfoten gut durch die Kälte

Pfote

So schön ein Winterspaziergang ist: Die Kombination aus Minustemperaturen, Glatteis, Streusalz und Split sind für Hundepfoten eine echte Herausforderung. Die empfindlichen Pfotenballen werden spröde und rissig, können sich im schlimmsten Fall sogar entzünden.

Deswegen ein paar Tipps um gut über die kalten Tage zu kommen:

  • Statt einem ausgiebigen Spaziergang, lieber mehrere kleine Runden über den Tag verteilt gehen. Dadurch sind die Pfoten nicht so lange der Kälte ausgesetzt.
  • Nach jedem Spaziergang die Hundepfoten in einem Schälchen mit lauwarmen Wasser spülen und zwischen den Zehen auf Salz, Splitt oder Eisklumpen achten. Werden die Pfötchen nicht gewaschen, wird euer Liebling versuchen die Pfoten sauber zu lecken und nimmt dabei einiges an Streusalz auf - alles andere als gesund.
  • Wenn möglich gesalzene Wege meiden. Allerdings: Ältere Hunde mit Gelenkproblemen sind auf gestreuten und geräumten Wegen sicherer unterwegs, da sie leicht ausrutschen.
  • Besonders langhaarigen Hunden sollte man das Fell zwischen den Ballen vorsichtig kürzen, damit sich keine Eisklumpen festsetzen.
  • Vorsorglich lässt sich auch mit Pflegeprodukten arbeiten wie Pfotenwachs, Balsam oder sogar dem Tragen von Pfotenschuhen.

Den Kontakt der empfindlichen Hundepfoten mit Eis und Schnee sollte man tatsächlich nicht unterschätzen, wie ein Blick in den Profibereich zeigt: Bei Gebrauchshunden, Jagd- oder Schlittenhunden, die lange Strecken durch winterliche Landschaften zurücklegen, gelten Balsam oder Pfotenschuhe als ein absolutes Muss. Kein Hundeführer würde seine Tiere ohne Schutzmaßnahmen Schnee und Kälte ausliefern. 

2017-12-30

Böller und Raketen: Stress pur für unsere Lieblinge

Der Jahreswechsel, gefeiert mit Chinaböllern und Feuerwerk ist für die meisten Haustiere einfach nur reiner Stress. Selbst robuste Hunde reagieren urplötzlich mit Panikattacken und körperlichen Symptomen wie Zittern, Jaulen, permanentem Hecheln oder ungewohnter Aggressivität. Bei Katzen weisen geweitete Pupillen und ein vermehrtes Fauchen und Kratzen auf die Stresssituation hin. Aber auch Kleintiere und Ziervögel leiden unter wummernden Böllern, Lichtblitzen und schrill pfeifenden Knallern.

Um den Jahreswechsel für eure Haustiere so stressfrei wie möglich zu gestalten, solltet ihr deswegen ein paar Punkte beachten.

Dass ängstliche Haustiere an Silvester keinesfalls alleine bleiben sollten, versteht sich von selbst. Das wichtigste ist, einen ruhigen Rückzugsort für euren Vierbeiner zu schaffen, in einem Raum abgewandt von lauten Straßen und Plätzen. Zieht auch das vertraute Hundekörbchen mit Decke und Kuscheltier um, lässt sich die ungewohnte Umgebung schon viel leichter ertragen.

Der letzte Spaziergang sollte möglichst früh stattfinden. Gerade in Städten, wo erfahrungsgemäß schon am späten Nachmittag die ersten Böller losgehen, ist es besser Hunde an der Leine zu führen um zu vermeiden, dass das Tier in Panik gerät und flüchtet.

Selbst Freigänger-Katzen sollten in dieser Nacht zu Hause bleiben um nicht in Panik davon zu laufen. Katzen wählen sich ihren Platz in der Regel selbst und ihr solltet ihnen in dieser Nacht einen kuscheligen, ruhigen Rückzugsort bieten.

Ähnliches gilt für Vögel, Hamster & Co: Die Tiere sollten in einem ruhigen Raum untergebracht werden, Rolläden, Fenster und Türen schließen, um Lärm und Lichtblitze draußen zu halten. 

2017-12-11

Alle Jahre wieder: Warum Schokolade Gift für Hund und Katze ist

Die Weihnachtszeit ist schon für uns Menschen eine Zeit, die uns durch die ständige Präsenz von Keksen, Lebkuchen und Spekulatius jede Menge Disziplin abverlangt. Aber auch unsere Vierbeiner nehmen die Verführung wahr, die von einem gefüllten Plätzchenteller in Sofahöhe ausgeht.

Doch was sich bei uns im Worst Case auf der Waage und dem Verlust der Bikinifigur niederschlägt, kann für unsere Fellnasen wesentlich ernsthaftere Konsequenzen haben, die bis hin zu einer tödlichen Vergiftung reichen. Nur wenige Lebensmittel sind für Naschkatzen & Co tatsächlich geeignet.

Der Kakaoanteil in Schokolade enthält Theobromin. Während der Mensch ein Enzym besitzt, das Theobromin schnell abbaut, bleibt es im Hundekörper längere Zeit erhalten und kann zu Vergiftungserscheinungen führen. Die Folgen sind Erbrechen, Durchfall und Krampfanfälle bis hin zum Atemstillstand. Bei Katzen oder einem 24 kg Hund kann eine Tafel Schokolade bereits tödlich sein! Grundsätzlich gilt: Je höher der Kakaoanteil, desto schlimmer für das Tier.

Weintrauben und Rosinen sind für Hunde und Katzen ebenfalls tabu, da sie schwere Nierenschäden hervorrufen können. Und auch die in der Weihnachtszeit beliebten Nüsse sollten nicht in Reichweite eures Lieblings aufbewahrt werden.

Also: Alles Naschwerk unerreichbar verstauen und – ungleich schwieriger- dem traurigen, bettelnden Blick eures Vierbeiners widerstehen.